Internationale Verlagerung der Kabelfertigung

Das Projekt

Der Auftraggeber, ein internationaler EMS Provider mit einem Umsatz von 540 Millionen Euro und 3.100 Mitarbeitern weltweit, beauftragte unseren Interim Manager mit der Integration und Verlagerung der Kabelfertigung eines führenden Unternehmens im Bereich Wärmetauscher, Wärmepumpen und Heizanlagen. Diese Verlagerung erfolgte von den Standorten in Deutschland und Polen des Ursprungsunternehmens zu den Standorten in Deutschland und Bulgarien unseres Auftraggebers. Die Berichtslinie des Interim Managers war der Gesellschafter-Geschäftsführer.

Die Ausgangslage

Die Ausgangslage bestand in der Notwendigkeit, eine Produktionsstätte mit ca. 110 Produktvarianten und einem Jahresumsatz von etwa 10 Millionen Euro zu verlagern. Diese Verlagerung war äußerst komplex und umfasste die Führung von sieben Abteilungen (Produktion, Fertigungsplanung, Qualität, Einkauf, Vertrieb, IT und HR). Eine besondere Herausforderung war die 360° Kommunikation auf C-Level-Ebene zwischen der GmbH und der Holding SE. Die Verlagerung erforderte außerdem ein umfassendes Supply Chain Management mit der Anbindung und Optimierung von etwa 220 Lieferanten. Die Implementierung einer EDI-Schnittstelle und einer ERP-Schnittstelle zwischen SAP und ProA war notwendig, um Kunden-, Fertigungs- und Auslieferungsaufträge nachhaltig zu verfolgen. Zudem musste die Ramp-up Planung, Steuerung und Realisierung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe an die Produktionsabteilung durchgeführt werden. Ein umfangreiches KPI-Reporting auf Wochen- und Monatsbasis war ebenfalls erforderlich.

Vorgehen & Maßnahmen

Um diese anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen, wurden folgende Maßnahmen ergriffen:

  1. Umzug und Aufbau der Produktionsstätte: Die Produktionsstätte und Fertigungszellen wurden erfolgreich verlagert und neu aufgebaut.
  2. Führung von sieben Abteilungen: Eine effektive Führung der sieben Abteilungen wurde etabliert, um den reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
  3. 360° Kommunikation: Die Kommunikation auf C-Level-Ebene zwischen der GmbH und der Holding SE wurde koordiniert und durchgeführt.
  4. Supply Chain Management: Eine umfassende Lieferantenanbindung und -optimierung wurde umgesetzt, um die Lieferkette effizient zu gestalten.
  5. EDI-Anbindung und ERP-Schnittstelle: Die Implementierung von EDI und der ERP-Schnittstelle ermöglichte eine präzise Nachverfolgung von Aufträgen.
  6. Ramp-up Planung und Steuerung: Der gesamte Ramp-up-Prozess wurde geplant, gesteuert und erfolgreich realisiert, einschließlich der Inbetriebnahme und Übergabe an die Produktionsabteilung.
  7. KPI-Reporting: Ein detailliertes KPI-Reporting auf Wochen- und Monatsbasis wurde etabliert, um die Produktionsstückzahlen, den Umsatz und die Bestandsentwicklung zu überwachen.

Die Ergebnisse

Die durchgeführten Maßnahmen führten zu beeindruckenden Ergebnissen:

  1. Erfolgreiche Verlagerung: Die internationale Verlagerung der Kabelfertigung wurde erfolgreich abgeschlossen.
  2. Effiziente Lieferkette: Die Lieferantenanbindung und -optimierung führten zu einer effizienten Lieferkette.
  3. Präzise Nachverfolgung: Die Implementierung von EDI und der ERP-Schnittstelle ermöglichte eine präzise Nachverfolgung von Aufträgen.
  4. Erfolgreicher Ramp-up: Der Ramp-up wurde erfolgreich geplant, gesteuert und realisiert.
  5. Transparentes KPI-Reporting: Das KPI-Reporting ermöglichte eine transparente Überwachung der Produktionsstückzahlen, des Umsatzes und der Bestandsentwicklung.